Als im Sommer 2023 ein massiver Feuchtigkeitseinlass an der Giebelwand der Protestantischen Kirche Schopp festgestellt wurde, war die Bestürzung im Presbyterium groß.
Gerade war die aufwändige Fassadensanierung der Kirche abgeschlossen.
Die Ursache für die feuchte Wand war eine über die Jahre hin verstopfte Regenrinne, die durch ein Dach-Kupferblech über dem Ortgang der Giebelwand versteckt ist. Niemand wusste von dieser Rinne.
Gleich wurde ein von dem Fundraisingbeauftragten des Protestantischen Kirchenbezirks an Alsenz und Lauter, Herrn Ronald Rosenthal online eingerichteter Spendenaufruf gestartet. Der Aufwand hat sich gelohnt. Es kam eine stattliche Spendensumme zusammen, die jedoch die Kosten für die Sanierungsarbeiten nicht voll decken konnte.
Zu Beginn des Jahres 2026 erhielt Ortspfarrer Wolfgang Hust die Nachricht der ortsansässigen Sanierungs- und Malerfirma Thomas, dass diese die Arbeit komplett und kostenlos für die Kirchengemeinde übernehmen würde. Die Überraschung war groß, die Freude umso mehr über diesen Synergieeffekt des Spendenaufrufs.
Im Februar konnten die Arbeiten begonnen und innerhalb von 3 Wochen abgeschlossen werden.
Eine große Wandfläche im Giebelbereich wies schadhaften Putz auf. Dieser wurde fachmännisch saniert. Darüber hinaus erhielten die Seitenwände des Langschiffs sowie die Betonrippen im unteren Bereich einen frischen Anstrich mit Spezialfarbe.
Bei einem Fototermin überreichten die Schopper Presbyter den fleißigen Mitarbeitern der Firma Thomas, Frau Müssiggang und Herrn Steigner, einen Präsentkorb als Dankeschön.
Herzlichen Dank allen, die diese großartige und hilfreiche Aktion unterstützt haben, besonders der Firma Thomas mit ihrem Geschäftsführer Uli Becker sowie Herrn Rosenthal als Initiator und Unterstützer der Spendenaktion.
Die bereits eingegangenen Spenden für die Giebelwandsanierung fließen nun nach Rücksprache mit den Spender*innen in die allgemeinen Instandhaltung der Schopper Kirche.