Am 30. Mai feierte die Kirchengemeinde Jettenbach das 550.-jährige Bestehen der kleinen, schmucken Kirche in Kollweiler auf dem Kirchenvorplatz. Im letzten Jahr hatte das Fest krankheitsbedingt leider ausfallen müssen. Es wurde nun aber umso fröhlicher nachgeholt. Alle Plätze waren bei schönstem Sommerwetter besetzt und so wurden rasch noch Stühle angestellt, um allen Besuchenden Platz zu bieten.
In ihrer Begrüßung erläuterte Pfarrerin Müller, dass die Kirche im Jahr 1475 als kleine Kapelle für Gottesdienste und als Zufluchtsort gebaut wurde. Der Altarraum datiert auf dieses Jahr. Im 18. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff angebaut und seit der Renovierung vor wenigen Jahren erstrahlt die Kirche wieder in vollem Glanz. Und sie wird auch in Zukunft ein Ort für Gottesdienste und Gemeinschaft im Glauben mitten im Ort bleiben, betonte Pfarrerin Müller.
Im Anschluss überbrachte Bürgermeister Timo Müller die Glückwünsche der Ortsgemeinde und überreichte eine Spende für die Kirche.
Dann nahm Pfarrer Oliver Böß die Feiernden mit seiner „Quetschkommod“ und seinem Freund, dem Jammerlappen, mit auf eine augenzwinkernde, kabarettistische und musikalische Zeitreise durch die Kirchengeschichte. Es wurde viel gelacht, geschunkelt und mitgesungen.
Anschließend gab es Sekt zum Anstoßen auf den Kirchengeburtstag und Zeit für schöne Begegnungen bei Leckerem vom Grill, Brezeln und kühlen Getränken.
So wurde das nachgeholte Jubiläumsfest zu einem rundum gelungenen Abend, der zeigte, wie lebendig die kleine Kirche in Kollweiler auch nach 551 Jahren mitten im Ort und in der Gemeinde ist.